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erfahrungsbericht
 
 
 
1982

Geburtsjahr der Ultraleicht- Fliegerei in Deutschland
(Zulassung aufgrund der Allgemeinverfügung des Bundesverkehrsministers).

 
1986

Gründungsversammlung
Ziel: es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, den Ultraleichtflugsport in unserem
Bereich auszuüben d.h. Zulassung eines Fluggeländes.

Ultraleichtflugzeuge starten bisher behelfsmäßig auf einem nach §25 zugelassenen
Wiesenstück von Heinz Friedel in Röbersdorf

 

1987

Nach äußerst zähen Verhandlungen gelingt es der Vorstandschaft, eine ausreichend
große Wiesenfläche nördlich von Failshof als Fluggelände zu Pachten. Der
Verpächter ist der Landwirt Gustav Pflaum aus Oberharnsbach. Dem Verhandlungs-
geschick und Durchhaltevermögen des damaligen 2. Vorstandes Heinz Friedel und
dem Mut von Gustav Pflaum ist der Erfolg zu verdanken.
Eine Probefluggenehmigung für 10 Wochenenden wird trotz enormer Widerstände
  von allen Seiten vom Luftamt erteilt.

 
1988

Der Verein erhält eine zunächst noch zeitliche befristete Zulassung nach $6.
Hallen oder Unterstellmöglichkeiten bestehen nicht. Alle Flugzeuge werden zum
Betrieb mit Anhängern zum Flugplatz gebracht und auf- und wieder abgebaut.

In der Folgezeit werden trotz der aus heutiger Sicht mangelnden Zuverlässigkeit der
damaligen Zweitaktmotoren immer weitreichendere Streckenflüge unternommen.
 
1990

Ein Team von 6 Piloten fliegt mit 3 Ikarus Fox 2 und 1 Albatros unter Begleitung
eines Wohnmobiles trotz ungünstigen Wetters bis nahe an die Grenze zu Spanien und
landet bei Narbonne Plage direkt am Mittelmeerstrand.

 
1992
6 Ul´s fliegen nach Belgien und an die Nordseeküste.
 
1996

Der bis dahin stets von allen Seiten argwöhnisch beäugte Verein hat sich einiger-
maßen etabliert und geht aus der Defensive. Das 10-jährige Bestehen wird mit einem
Festzelt, Flugzeugweihe und Blasmusikkapelle gefeiert.
Es gelingt, die Zustimmung der Gemeinde und des Landratsamtes zum Bau der
nördlichen Flugzeughalle zu bekommen.

 
1997

Es stehen jetzt 5-6 Stellplätze und einige Deckenhängplätze zur Verfügung. Nach und
nach werden einige offene Ul´s durch geschlossene, schnellere, sparsamere und
komfortablere Flugzeuge ersetzt, die nicht mehr ohne weiteres zerlegt werden können.
Unser Vereinsmitglied Georg Lengel durchquert Frankreich mit seinem Kiebitz in
Einem Verband von 5 bis 10 weiteren Ul´s.

 
1998

Georg Lengel fliegt mit seinem Kiebitz in Begleitung eines weiteren Ul´s des gleichen
Typ´s nach England.

 
1999
Die Zulassung des Flugplatzes wird um Hängegleiter bzw. Drachenschlepp erweitert.
 
2001
Anschaffung eines Vereinsflugzeuges (Typ Ikarus Comco C 42)
 
2004

Die Hallenplätze reichen nicht mehr aus. Manfred Metzner erstellt einen Anbau an
seine landwirtschaftliche Gerätehalle südöstlich des Flugplatzes und schafft Platz für
4 weitere Fluggeräte.

 
2005

Georg und Christian Lengel sowie Oliver Szugat fliegen mit ihren und einem weiteren
4.ten Kiebitz nach Italien.

 
2008
3 Kiebitze u. a. mit Georg und Christian Lengel stoßen bis nach Ungarn vor.
 
2009

Es wird Stellplatz für weitere Ul- Flugzeuge benötigt. Eine Nutzungsänderung der
landwirtschaftlichen Gerätehalle von Manfred Metzner bringt Unterstellmöglichkeiten
für weitere 4 Geräte.
Georg Lengel startet mit insgesamt 4 Kiebitzen der Slowakei einen Besuch ab.

Ein erstes großes Sommerfest wird im August organisiert. Das Einbeziehen der
Umgebung durch Einladen von Modellfliegern, NSK- Club, Oldtimer- Traktoren
sowie des Reiterhofes Failshof und gutes Wetter lassen dieses Fest zu einem vollen
Erfolg werden.

 
2010

Unsere stark wellige Landebahn hat sich als nicht mehr zeitgemäß und teilweise
kritisch für moderne Fluggeräte erwiesen. Eine neu formatierte Vorstandschaft
entschließt sich, den (auch finanziellen) Kraftakt einer Einebnung in Angriff zu
nehmen.

 
2011

Die Osthälfte der Landebahn samt Vorfeld wird mit großem Aufwand an Erdbe-
wegung und dank günstiger Witterung in kurzer Zeit samt Vorfeld eingeebnet.
Außerdem wird ein geschlossener Pavillion als Flugvorbereitungs- und
Flugleiterraum gebaut.